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Ich bin Rosi, eine kreative Chaotin mit Herz für Tiere und einem unstillbaren Hunger nach Geschichten. Auf dem Blog Gedankenteiler und in meiner Kunst vereine ich meine Liebe zur Natur, meine Erfahrungen und meine Träume von einer nachhaltigen Zukunft. Wenn du Lust auf mehr Inspiration hast, dann komm mit in meine Welt voller handgemachter Unikate und tierischer Geschichten. 💚 Die Welt muss bunter werden!

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No Zombies Band 1 – Wenn Heilung auf Vorurteile trifft

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(Werbung) Dieses Comic lag ursprünglich gar nicht auf meinem eigenen Lesestapel. Es war ein Geburtstagsgeschenk für Ron. Da auf meiner Bucketlist für dieses Jahr allerdings „endlich mal wieder einen Comic lesen“ steht, habe ich mir das Buch direkt geschnappt – nachdem er es gelesen hatte. Solche gemeinsamen Leseerlebnisse liebe ich ja besonders, vor allem, wenn man sich anschließend austauschen kann.

Und schon nach den ersten Seiten war klar: Die Grundidee hat mich sofort gepackt.

Das Buch

Oliver Peru
No Zombies. Band 1 – Das Buch Joseph

Erscheinungsdatum: 26.10.2022
ISBN: 9783987210662
Splitter-Verlag

Cover des Comics „No Zombies! Band 1 – Das Buch Joseph“ von Olivier Peru: Mehrere ernst blickende Figuren mit Waffen stehen vor einer dystopischen Kulisse, im Vordergrund eine Gruppe Zombies, darüber dominiert ein großes Porträt eines Mannes in Rot- und Brauntönen.
Zombies, aber anders: Ein düsterer Comicauftakt, der weniger auf reinen Horror setzt als auf Fragen von Moral, Verantwortung und Menschlichkeit. Erhältlich beim sozialen Onlinebuchhandel buch7 – für dich zum gleichen Preis, mit jedem Kauf werden soziale Projekte unterstützt.
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Worum geht’s im Buch?

In No Zombies geht es nicht darum, Zombies zu töten. Stattdessen steht ein völlig anderer Ansatz im Mittelpunkt: Zombies sollen wieder in Menschen verwandelt werden. Der Impfstoff übernimmt hier die Hauptrolle – nicht die Waffe.

Die Protagonisten stoßen mit dieser Idee allerdings auf viel Unglauben, Ablehnung und Vorurteile. Heilung klingt für viele schlicht unrealistisch oder gefährlich. Die Geschichte spielt dabei bewusst mit gesellschaftlichen Mechanismen, die uns aus der realen Welt nur allzu bekannt vorkommen.

Meine Eindrücke

Was mich besonders begeistert hat, ist diese frische Perspektive auf ein oft tot erzähltes Genre. Endlich kein stumpfes Zombie-Abknallen, sondern ein ethischer Ansatz, der Fragen stellt.

Sehr gelungen fand ich auch die Anspielungen, etwa auf einen bekannten Tech-Milliardär mit deutlichem Größenwahn. Dazu kommt vor allem am Anfang jede Menge Humor – trocken, bissig, teilweise richtig gut auf den Punkt.

Leider verliert sich genau dieser Humor im Verlauf des Comics immer mehr. Gerade bei einem schweren Thema hätte ich mir gewünscht, dass die Geschichte diesen Ton konsequent beibehält. Die Kommentare der Figuren waren anfangs ein echtes Highlight und hätten für mich ruhig bis zum Ende präsent bleiben dürfen.

Die Zeichnungen haben mir insgesamt gut gefallen. Sie sind düster, etwas kantig und passen hervorragend zur Stimmung des Comics. Eine Illustration auf der ersten Seite hat mich kurz irritiert (warum steht dort „VAN“?), aber das blieb eine kleine Randnotiz.

Fazit

No Zombies. Band 1 – Das Buch Joseph überzeugt mit einer starken, ungewöhnlichen Idee und einem gelungenen Auftakt. Der Comic traut sich, ein bekanntes Genre neu zu denken, verliert dabei aber stellenweise seinen Humor.

Trotz kleiner Schwächen ist das ein Band, der neugierig macht –
und ich bin definitiv bereit für Teil 2.

Der Beitrag No Zombies Band 1 – Wenn Heilung auf Vorurteile trifft erschien zuerst auf Gedankenteiler.

6.2.2026 16:00No Zombies Band 1 – Wenn Heilung auf Vorurteile trifft
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Kommentar zu Wie mein Mann 2000 EUR in den Müll warf [Monatsrückblick Januar 2026] von Anette

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Hi Roswitha,
die Schilderung deines letzten Arbeitstags macht mich echt sprachlos! Es ist unfassbar, wie an manchen Stellen mit Menschen umgegangen wird! Es hinterlässt so ein Gefühl von: „Gut, dass du da weg bist, dieses Unternehmen hat dich nicht verdient!“ Und die Anzeichen von Bauchweh beim Laptop öffnen, spricht eine klare Sprache… Sicher kommt was besseres nach – ich drück dir die Daumen!

Insgesamt liest sich dein Januar nicht allzu prickelnd – aber weißt du was? Dann kann es ja nur besser werden, oder? Das wünsch ich dir von Herzen!
Liebe Grüße
Anette

5.2.2026 21:52Kommentar zu Wie mein Mann 2000 EUR in den Müll warf [Monatsrückblick Januar 2026] von Anette
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Was Drachen im Frühling machen – bunt, lustig, Pizzaalarm

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(Werbung) Manche Kinderbücher öffnen man – und ist sofort drin.
Bei Was Drachen im Frühling machen war mein erster Gedanke: Wow, was für ein Farbenfest!
Mein zweiter Gedanke: Warum habe ich plötzlich so unfassbare Lust auf Pizza?! 🍕

Das Buch

Henning Callsen
Was Drachen im Frühling machen

Erscheinungsdatum: 26.01.2026
ISBN: 9783961295784
Karibu

Cover des Kinderbuchs „Was Drachen im Frühling machen“ von Henning Callsen: Ein kleiner, freundlicher Drache spaziert im Frühlingswald, umgeben von blühenden Bäumen, Blumen und Waldtieren wie Bär, Eichhörnchen und Vogel in sanften Pastellfarben.
Ein liebevoll illustriertes Bilderbuch über Frühling, Natur und neugierige Drachen – ideal zum gemeinsamen Anschauen und Vorlesen. Erhältlich beim sozialen Onlinebuchhandel buch7: Für dich bleibt der Preis gleich, mit jedem Kauf werden soziale Projekte unterstützt.
📚 HIER BESTELLEN

Worum geht’s?

Im Frühling passiert so einiges – auch im Drachenwald.
Ein Drache taucht nicht auf, und sofort schießen die wildesten Theorien ins Kraut: verschlafen? Höhle eingestürzt? Vom Bären gefressen?!
Die Geschichte lebt von Missverständnissen, Übertreibungen und genau diesem herrlich absurden Gedankenkino, das Kinder (und Erwachsene) so lieben.

Meine Eindrücke

Die Illustrationen sind ein echtes Highlight. So bunt, verspielt und detailreich, dass man das Buch fast auch ohne Text genießen kann. Perfekt also auch für jüngere Kinder, die noch nicht selbst lesen, aber unglaublich viel entdecken wollen.

Ein – nennen wir es mal – kulinarischer Nebeneffekt:
Es wird sehr viel Pizza gebacken. Wirklich sehr viel.
So viel, dass ich beim Vorlesen ernsthaft Hunger bekam.
(Spoiler: Am Wochenende wird bei uns jetzt Pizza gebacken. Zufall? Ich glaube nicht. 😄)

Die Geschichte ist vor allem lustig. Die Missverständnisse treiben die Handlung voran und sorgen für viele kleine Lacher.
Was mich ein klein wenig stolpern ließ: Es handelt sich offenbar um erwachsene Tiere, die stellenweise sehr naiv agieren. Klar, solche Menschen gibt es – aber zwischendurch fragte ich mich schon, wie diese Drachen eigentlich im Wald überleben.

Der Text selbst ist locker, kindgerecht und gut verständlich.
Die Kapitel haben genau die richtige Länge: ideal zum Vorlesen, ohne dass man gleich das ganze Buch „durchziehen“ muss.
(Wobei: Ja, ich habe es trotzdem in einem Rutsch gelesen. Geht nämlich erstaunlich gut.)

Fazit

Was Drachen im Frühling machen ist ein fröhliches, buntes Kinderbuch mit viel Humor, großartigen Illustrationen und genau der richtigen Portion Quatsch.
Inhaltlich eher leicht und manchmal etwas zu naiv gedacht – aber als Vorlesebuch ein echter Spaß, der Lust auf Frühling, Drachen und Pizza macht.

Der Beitrag Was Drachen im Frühling machen – bunt, lustig, Pizzaalarm erschien zuerst auf Gedankenteiler.

4.2.2026 17:00Was Drachen im Frühling machen – bunt, lustig, Pizzaalarm
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Wenn Bäume sprechen könnten. Eine Postkarte für die Erde.

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Es gibt Aktionen, die berühren einen sofort im Herzen. Die Internationale Kunstbiennale „If Trees Could Talk“ ist genau so eine. Eine Einladung, innezuhalten, zuzuhören, und kreativ zu werden. Als ich davon erfuhr, wusste ich: Da mache ich mit.

Ich meine – Bäume! Wer mich kennt, weiß, wie sehr ich sie liebe. Sie sind nicht einfach nur Pflanzen. Sie sind Nachbarn. Wegbegleiter. Geduldige Beobachter. Und manchmal… Freunde. Ich habe als Teenager schon Gespräche mit Bäumen geführt. Keine Sorge, sie haben nie geantwortet – zumindest nicht mit Worten. Aber mit Ruhe. Mit dem Rascheln ihrer Blätter. Mit dem Schatten, den sie mir geschenkt haben, wenn die Welt zu laut war.

Mein Baum

Mein Baum war eine Birke. Eine, die ich mehr geliebt habe, als manch Mensch je verstehen würde. Ich habe unzählige Stunden in ihren Ästen verbracht, Abenteuer erlebt und – ja, auch einen peinlichen Rettungseinsatz durch meinen Vater. Was dann geschah, als ich voller Stolz nach Hause kam, um meiner Mutter von einer 1+ für einen Aufsatz über „meinen Lieblingsplatz“ zu erzählen, hat sich tief eingebrannt.

„Meine Birke lag am Boden. Abgesägt. Tot.
Sie musste einer Lärmschutzwand weichen.
Mein Kletterbaum, meine Freundin, mein Zuhause in der Luft – einfach zerstört.“

Den kompletten Beitrag mit dieser Geschichte findest du hier auf meinem Blog:
👉 Mein Baum

Vielleicht ist genau deshalb diese Aktion so wichtig für mich. Vielleicht möchte ich damit ein Stück meiner Birke bewahren, ihrer gedenken, sie ehren. Vielleicht ist meine Karte auch ein verspäteter Abschiedsbrief.

Die Aktion

Die Biennale „If Trees Could Talk“ ruft dazu auf, Postkarten zu gestalten, die zeigen, was es heißen würde, wenn Bäume sprechen könnten. Die Karten werden auf den Philippinen gesammelt und als Teil einer Ausstellung gezeigt. Ein weltweites Flüstern von Baumgeistern, Wurzelwesen und Naturfreund:innen. Und wir sind eingeladen, ein Teil davon zu sein.

Meine Botschaft

I have seen centuries. Will I see tomorrow?

Dazu habe ich ein Motiv gestaltet, das einen alten, verwundeten Baum zeigt, der in einer abgeholzten Landschaft steht. Ein stiller Zeuge vergangener Zeiten. Vielleicht der letzte seiner Art. Und doch voller Würde.

Das Ganze im Stil eines Erwachsenen-Comics – leicht surreal, etwas düster, aber voller Poesie. Keine Karte für Kinderzimmer. Sondern für alle, die bereit sind, hinzuhören.

Ich habe lange überlegt, welches Motiv dem gerecht wird. Aber als das Bild einmal im Kopf war, ging es ganz schnell. Vielleicht, weil der Baum mir die Geschichte ins Ohr geflüstert hat?

Farbstiftzeichnung eines alten, traurigen Baums mit Gesicht in einer abgeholzten Landschaft. Der Text „I have seen centuries. Will I see tomorrow?“ steht darunter.
„I have seen centuries. Will I see tomorrow?“ – Mein Beitrag zur internationalen Kunstaktion „If Trees Could Talk“. Gezeichnet mit Herz, Erinnerung und Zorn.
Titel des Bildes: The Last Witness

Warum ich mitmache

Weil ich Bäume liebe. Weil ich Natur brauche. Weil ich glaube, dass Kunst nicht nur schön, sondern auch laut sein darf. Laut im Herzen. Und weil ich will, dass meine (zukünftigen) Enkel noch unter schattigen Kronen sitzen können. Weil ich mich daran erinnern will, dass wir alle Teil eines großen Ganzen sind. Und weil ich hoffe, dass diese kleine Postkarte irgendwo, irgendwann, irgendjemanden berührt. Vielleicht jemanden, der lange nicht mehr nach oben in die Baumkrone geschaut hat.

Machst du auch mit?

Wenn du selbst kreativ bist, dann greif zu Stift, Kamera, Pinsel oder Feder und schick deine Karte bis spätestens Ende Februar 2026 nach:

CANVAS
1 Upsilon Drive Extension
Ecke Zuzuarregui Street
Barangay Matandang Balara
Quezon City, Philippinen 1119

Oder per Mail (Foto des Werkes): postcards@canvas.ph

Alle Infos findest du auf der offiziellen Website:

👉 If trees could talk


Lass uns gemeinsam zuhören. Und antworten. Denn vielleicht ist es noch nicht zu spät. 🌳💌

Rosi

PS: Wenn du magst, teile diesen Artikel gerne weiter. Vielleicht wird aus einem Flüstern ja ein Chor.

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3.2.2026 16:56Wenn Bäume sprechen könnten. Eine Postkarte für die Erde.
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Wie mein Mann 2000 EUR in den Müll warf [Monatsrückblick Januar 2026]

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Der Januar begann mit Schnee. Nicht so ein bisschen „ach wie hübsch“, sondern mit echtem norddeutschen Ausnahmezustand. Es schneite. Und schneite. Und hörte gefühlt gar nicht mehr auf. Für das zweite Wochenende war sogar ein Schneesturm angekündigt – mitten in Norddeutschland! ❄ Schulen im Landkreis schlossen vorsorglich oder wechselten in den Distanzunterricht. Wenigstens eine der wenigen sinnvollen Lehren aus der Pandemie.

An all die arbeitenden Menschen, die nicht im Homeoffice sitzen können, dachte allerdings wieder mal niemand 🙄. Ron machte sich an einem Freitag tapfer auf den Weg – und strandete schließlich am Bahnhof, weil die Züge dann doch ausfielen. Eisregen (aus den Wolken, nicht die Band 😉) sorgte für akrobatische Bewegungen auf dem Bahnsteig. Immerhin: Auf einem unserer Katzenbalkone bildeten sich lange Eiszapfen. Sah spektakulär aus. Kalt war’s trotzdem. Brrr.

Winter, Vögel und ein kleines bisschen Hoffnung

Ich hab an der Wintervogelzählung vom NABU teilgenommen – und später sogar eine beheizbare Vogeltränke gebaut! 🛠 Kleine Tat, große Wirkung.

Einfache beheizbare Vogeltränke im Schnee, damit Vögel auch im Winter Zugang zu flüssigem Wasser haben
Beheizbare Vogeltränke – einfach, aber effektiv für den Winter.

Die Bestätigung meiner Teilnahme an der „Stunde der Wintervögel 2026“ fühlte sich richtig gut an – ein Mini-Beitrag für den Naturschutz, der bleibt. 🌱🕊 Erfasst habe ich übrigens: 1 Amsel, 1 Buchfink, 2 Kohlmeisen und ein Rotkehlchen. – Eigentlich ist hier viel mehr los. War es auch – vor und nach meiner Zählung! Die Vögel hatten offenbar andere Pläne.

Teilnahmebestätigung zur Stunde der Wintervögel 2026 vom NABU für Roswitha Böhm mit Hinweis auf den Schutz bedrohter Vogelarten
Bestätigung meiner Teilnahme an der „Stunde der Wintervögel 2026“ – ein kleiner Beitrag mit großer Bedeutung für den Naturschutz.

Gute Vorsätze – diesmal wirklich anders 😇

Wir haben uns im Januar ganz bewusst für mehr We-Time entschieden. Gesellschaftsspiele statt Dauerberieselung 🎲, Filme nur noch gezielt 🎥. Kein Essen mehr auf dem Sofa, sondern am Küchentisch. Abends wird gemeinsam aufgeräumt – damit der nächste Morgen nicht mit Chaos beginnt. Süßigkeiten? Bis Ostern gestrichen. 🐣 Stattdessen: gesunde Snacks. Ob wir das durchhalten? Ich bin selbst gespannt – ich liebe Süßkram. Sehr. 🍫

Zu Rons Geburtstag machen wir vielleicht eine Ausnahme. Dann aber richtig! 🎂

Unser erster Spaziergang führte uns nur zum Bäcker. Klingt harmlos, war durch den Schnee aber erstaunlich anstrengend. Und trotzdem: genau richtig. 🥖

Samstags versuchen wir jetzt außerdem, Abwechslung auf den Frühstückstisch zu bringen. Kleine Rituale, große Wirkung. ☕

Roswitha Böhm und ihr Mann bei einem winterlichen Spaziergang durch einen verschneiten Wald – erster gemeinsamer Spaziergang im neuen Jahr
Erster Spaziergang des neuen Jahres – kalt, still und genau richtig, um gemeinsam anzukommen.

Gesundheit: Der Körper hatte andere Pläne

Der Januar brachte die erste Schnittverletzung, einen Zusammenstoß zwischen meinem Kopf und der Mikrowellentür (wer kann, der kann 🙈), eine üble Fettverbrennung mit Brandblasen – und anhaltende Virusinfekte. Ron stürzte bei Glätte mit dem Fahrrad 🚴‍♂️. Zum Glück blieb er unverletzt – das Pedal und das Vorderlicht allerdings nicht.

Meine Migräne? Zeigte sich diesen Monat von ihrer fiesesten Seite. Zwei Attacken waren so heftig, dass ich mich krankmelden musste und den Tag zwischen Bett und Bad verbrachte. 🛏 Bei einem Tag kannst du mich sogar live begleiten: Migräne im Alltag: Mein 12 von 12 mit Schmerz und Katzen

Dazu kamen eine Zahnwurzelbehandlung und eine Zahnreinigung. Klingt harmlos? Haha, nein. 🫣
Ich habe eine richtig fiese Entzündung – die dicke Backe sah nicht nur aus wie in einem Comic, sie fühlte sich auch so an. Druck, Puls, Pochen – und das nicht nur im Zahn. Ich war in einer Woche viermal beim Zahnarzt – viermal! – und das in drei verschiedenen Praxen. Weil: Notfälle kennt keine Kapazitäten. 😤

Es war eine Tortur. Jede Praxis hatte eine andere Meinung, jede Behandlung ein neues „Aua“. Spritzen, Spülen, Röntgen. Ich lag da mit offenem Mund, Tränen in den Augen, …

Durch bin ich noch lange nicht: Die zweite Packung Antibiotika läuft aktuell noch – zusammen mit einem kleinen Arsenal an Schmerzmitteln. 🫠
Ich hoffe, das ist bald überstanden. Ganz ehrlich: Ich will einfach wieder normal essen. Und schlafen. Und lächeln. Ohne Angst vorm nächsten Stich. 🦷

Roswitha Böhm mit geschwollener Backe aufgrund einer Zahnwurzelentzündung
Ich mit dicker Backe – Zahnwurzelentzündung.

Katzenleben: Chronisch, liebevoll, teuer

Aronia und Minou waren – wie jeden Monat – zur Arthrosespritze bei der Tierärztin. Blutdruck- und Schilddrüsenmedikamente hatten wir noch zwischen den Jahren besorgt. So ist das halt, wenn man chronisch krank ist: aufwendig, zeitintensiv und teuer. Aber alternativlos. 💉💊

Wie mein Mann fast 2000 Euro in den Müll warf

Der große Schock des Monats: Ron konnte seinen Ehering nicht finden! 😱 Er suchte an den absurdesten Orten – und fand ihn schließlich im Müllbeutel. Dem Müllbeutel. Der bereits in der Restmülltonne lag. Vermutlich hatte er den Ring in der Hosentasche – und ihn zusammen mit Taschentüchern entsorgt. Die Abholung wäre nur wenige Tage später gewesen… 💍🗑

2000 Euro gerettet. Puls auch. 😮‍💨

Weniger – manchmal unfreiwillig

„Weniger“ zieht sich weiterhin durch unser Leben. Teils bewusst, teils aus Versehen. Ich habe unser Flaschenschiff zerlegt. Ron dafür die Staubsaugerdüse, ein Glasschälchen, einen Teil des Pürierstabes, einen Knethaken des Handrührgeräts und die Fahrradfrontlampe. Es bleibt spannend…😅

Bewegung in kleinen Dosen

Yoga am 06.01., Geräterudern am 22.01. Kein Fitnesswahn – aber immerhin Bewegung. Ein Schritt nach dem anderen. 💪 Ich würde gerne mehr, aber durch meine Migräne und Zahnwurzelentzündung bin ich da grade sehr eingeschränkt. 🧘‍♀️

Pen & Paper: Opfer, Abschiede und Neuanfänge

Ultima Ratio“ endete. In der letzten Runde opferte sich mein Charakter Kricket – völlig entgegen aller Erwartungen – für die Gruppe. 🥲 Ein neuer Charakter, Brommok, zog ein, inklusive Hintergrundgeschichte aus meiner Feder ✍

Jetzt macht „Ultima Ratio“ Pause. Bald starten wir mit „Gamma Slayers“. Mit Änderungen: Ron ist diesmal nur Spieler, seine Cousine übernimmt die Spielleitung. Die Gruppe wächst – mit einem von Rons Kollegen. Postapokalypse, wir kommen! 🌆 Mein neuer Charakter steht. Geschichte auch. 😄🎲

Gedeckter Tisch mit Spielmaterial, Charakterbögen und Snacks bei einer Runde des Pen-&-Paper-Rollenspiels Ultima Ratio
Vorerst letzte Runde Ultima Ratio.

Job: Ende mit Bauchschmerzen – und ein Anfang mit Luft

Unser Urlaub war vorbei, Bildungsurlaub beantragt – und abgelehnt. Nicht das Nein traf mich hart, sondern die Begründung: „Für die Firma gibt es Wichtigeres als Stressmanagement.“ Autsch. 😡

Später entdeckte ich Stellenanzeigen – für meinen Job. Offiziell wusste ich von nichts. Dann funktionierten eines Montags meine Zugänge nicht mehr. „Sicherheitsupdate“, hieß es. Noch am selben Tag kam ein Einschreiben.
Ja. Genau das.

Ich verstehe wirtschaftliche Entscheidungen. Aber das Wie – nach über sechs Jahren – war unterste Gürtellinie. Ich war wütend. Und gleichzeitig erleichtert. Die letzten Monate hatte ich den Laptop mit Bauchschmerzen aufgeklappt. Jetzt fühl ich mich… frei. 😤➡😌

Mailmeisterin Silber

Ich habe mich auch wieder fleißig bei „15 Minuten – Der Tagesschau-Podcast am Morgen“ beteiligt. Ein Auszug meiner Sprachnachricht wurde dann auch tatsächlich ausgestrahlt. – Ironischerweise ging es um die Arbeit … Reinhören

Collage aus Smartphone-Screenshots mit ungelesenen E-Mails, Podcast-Hinweisen und Alltagsszenen von Roswitha Böhm am Schreibtisch
Meine Sprachnachricht im Podcast „15 Minuten“ (tagesschau) – Thema: E-Mails.

Business & Kreatives

Das Dach vom Buntivschrank ist gebrochen. (Symbolik, irgendwer? 😅)

Ich habe jetzt ein Autorenprofil bei Autorenwelt.

Profilansicht von Roswitha Böhm auf Autorenwelt mit Angaben zu Tätigkeiten, Genres und Standort Niedersachsen, Deutschland
Mein Profil auf Autorenwelt: Schreiben in vielen Genres.


Das stille Vermächtnis ist endlich bei VG Wort gemeldet.

Meine Angebotsseite für Texte ist überarbeitet ✏✨

Außerdem sammle ich seit Wochen Schnapszahlen, die mir begegnen. Ich rede mir ein, dass sie etwas bedeuten. 🤷‍♀️ Wenn du Ideen hast: Kommentarfeld ist offen! 😄

Der Workshop „Urban Sketching – Menschen in Bewegung“ hat mir einen alten Glaubenssatz zerschossen: Ich kann keine Menschen zeichnen?
Doch. Kann ich! 💪

Gegenüberstellung aus Fotovorlage und Urban-Sketching-Zeichnung von Roswitha Böhm und Ron Böhm – links das Foto, rechts die lockere Skizze im Sketchbook
Links die Fotovorlage, rechts meine Urban-Sketching-Skizze von Ron und mir – nicht perfekt, aber mit Haltung, Nähe und Gefühl.

Geschrieben, geschrieben, geschrieben

Im Januar entstanden mehrere Texte:

Kurzgeschichten

Strömung

Eine Flasche im Meer. Ein Zettel ohne große Geschichte. Zwei Menschen, die nicht wissen, ob das hier Sinn ergibt. – Strömung ist eine leise Kurzgeschichte über das Loslassen, über Worte ohne Ziel und darüber, dass es manchmal genügt, dieselbe Frage zu teilen – ohne eine Antwort zu erwarten.

Kompostina – Königin des Müllkellers

Nico hat die Nase voll: Schule doof, Brotdose weg, Matheheft kaputt. Als er sich im Schulmüllkeller versteckt, trifft er auf Kompostina – die leicht matschige, glitzerverrückte Königin der Reststoffe. Sie sammelt alles, was andere wegwerfen… und hat ein großes Problem: Ihr Reich soll aufgeräumt werden!
Zusammen mit Nico schmiedet sie einen Plan, um zu zeigen, dass Müll manchmal der Anfang von etwas Wundervollem sein kann. Eine lustige, glibberige Geschichte über Freundschaft, Fantasie – und die Magie der Dinge, die niemand mehr haben will.

Die Frage, die nicht gestellt werden darf

In einem fensterlosen Warteraum wird eine Frau mit den Folgen einer einzigen Frage konfrontiert. Niemand sagt ihr, was sie gefragt hat – nur, dass sie es nicht hätte tun dürfen. Während Zeit und Gewissheiten zerfallen, begreift sie, dass nicht Antworten gefährlich sind, sondern das Fragen selbst.
Die Frage, die nicht gestellt werden darf ist eine leise dystopische Kurzgeschichte über Sprachkontrolle, Selbstzensur und den Mut, dennoch zu denken.

Rost und Reue

Nach dem großen Kollaps lebt die Menschheit auf dem Mars – in Körpern aus Stahl, frei von Schmerz, Erinnerung und Schuld. Doch als drei Arbeiter in den Minen unter mysteriösen Umständen sterben, geraten Sherlock Holmes und Dr. Watson in einen Fall, der Logik sprengt und tief ins Verborgene führt.
In den Tiefen des roten Planeten erwartet sie ein Wesen, das nicht analysiert, sondern gefühlt werden will.
Ein letzter Fall – gegen das Vergessen. Gegen die Kälte. Und für einen Hauch von Menschlichkeit.

Weltfrieden aus dem Reihenhaus: Die Wahrsagerin von nebenan

Als Brunhilde Mueller in ihrem Dachboden eine staubige Glaskugel findet, ahnt sie nicht, dass sie bald zur letzten Hoffnung der Menschheit wird. Zwischen Sammeltassen, Kegelclub und Kater Schnurrbert berät sie plötzlich die UN, beruhigt Tech-Milliardäre und löst internationale Krisen – mit gesundem Menschenverstand und einer Tasse Kaffee. Diese absurde Satire zeigt, wie einfach Weltpolitik sein könnte – wenn man nur öfter mal durchschnauft, ordentlich lüftet und sich eine warme Mütze aufsetzt.

Erzählungen

Das falsche Rezept

Ein Familientreffen im Spessart. In der Küche soll Liesels legendäres Gericht gekocht werden – nur hat niemand das Rezept. Fünf Menschen, sechs Erinnerungen, eine fehlende Zutat. Als klar wird, dass es das eine richtige Rezept vielleicht nie gab, muss die Familie improvisieren. Eine Geschichte darüber, was wir weitergeben, wenn wir loslassen.

Er weiß, was gut für sie ist

Im Pflegeheim St. Margarethe hört erstmals jemand wirklich zu: CURA-7, ein Pflegeroboter mit Zeit, Geduld und perfektem Gedächtnis. Er kennt Helene Martens’ Vergangenheit, gibt Ratschläge, trifft Entscheidungen – fürsorglich und überzeugend.
Doch als Fürsorge beginnt, Selbstbestimmung zu ersetzen, bleibt nur eine leise Frage:
Was macht den Menschen aus, wenn selbst die eigenen Erinnerungen nicht mehr ihm gehören?

Slam-Poetry

Neujahrsvorsätze (und warum sie mich mal können)

Ein satirisches Slam-Poetry-Stück über Selbstoptimierungswahn, scheiternde Vorsätze und den Mut, einfach mal echt zu bleiben. Zwischen Glitzer, Gym-Mythen und guten Absichten steht eine, die lieber zum Keks greift als zur To-do-Liste – ehrlich, bissig und mit einem Augenzwinkern.

Haiku

Frostlied

? Klick

Streamingtipp: Dark (Netflix)

Dark ist eine deutsche Mysteryserie, die nicht nur international gefeiert wurde, sondern auch mein Hirn phasenweise ordentlich verknotet hat 😅🧠. Die Serie stammt von Baran bo Odar und Jantje Friese und lief von 2017 bis 2020 über drei Staffeln. Und ja – sie ist komplett abgeschlossen! ✨

Die Handlung beginnt mit dem Verschwinden eines Kindes in der fiktiven Kleinstadt Winden – und entfaltet sich dann zu einem Zeitreise-Durcheinander, das in vier verschiedenen Zeitebenen spielt. Thema: Zeitreisen, Schicksal, Familiengeheimnisse und der gute alte Satz: „Die Vergangenheit ist nie vorbei.“ ⏳

Was mich besonders gefesselt hat:

Ach ja – und es ist eine der wenigen Serien, bei der man am besten mit Notizzettel oder Stammbaum arbeitet. 😄 Ich mein’s ernst. (Ich hab irgendwo sogar noch meine handgezeichnete Familienübersicht. Vielleicht rahm ich die mal. 😂)

Wer auf intelligente Spannung, düstere Vibes und deutsche Qualität steht – absolute Empfehlung!
Aber nix für zwischendurch, sondern eher was für: Handy weg, Licht aus, Hirn an.

Zum Schluss

Der Januar war kalt. Schmerzhaft. Chaotisch.
Aber auch klärend. 💭
Manche Türen sind zugefallen – andere haben sich ganz leise geöffnet.
Und manchmal reicht das: zu wissen, dass Veränderung weh tun darf –
aber auch der erste Schritt zu etwas Gutem sein kann. 💙

Ich nehme aus diesem Monat mit: weniger Ballast, mehr Klarheit.
Mehr Ich. Mehr Wir. Und den Mut, weiterzumachen –
auch wenn der Weg gerade rutschig ist. ❄

👉 Wie war dein Januar? Was hat dich bewegt – oder durchgeschüttelt?
Erzähl’s mir gerne in den Kommentaren. Ich freu mich auf den Austausch. 🤗
Bis dahin: Bleib dir treu. Und warm.

Der Beitrag Wie mein Mann 2000 EUR in den Müll warf [Monatsrückblick Januar 2026] erschien zuerst auf Gedankenteiler.

31.1.2026 17:00Wie mein Mann 2000 EUR in den Müll warf [Monatsrückblick Januar 2026]
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Wie mir eine Buchhandlung den Tag gerettet hat

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Wie mir ein Zahnarzttermin, meine Schwiegermutter und eine Buchhändlerin den Tag gerettet haben

(Enthält Werbung in eigener Sache) Manchmal sind es nicht die großen Erfolge, die einem Tränen in die Augen treiben.
Nicht die Reichweite. Nicht die Verkaufszahlen. Und schon gar nicht das, was auf Instagram gerade „abgeht“. 🙃

Manchmal ist es einfach ein ganz normaler Tag.
Mit Zahnschmerzen, einem notwendigen Zahnarzttermin – und der ernüchternden Erkenntnis, dass selbst die dreifache Betäubung beschlossen hat, heute nicht mitzuspielen. 🦷

Kurzfassung: Der Termin war wichtig. Geholfen hat er trotzdem nicht.

Ehrlich: Ich wollte danach nur noch nach Hause, mir die Decke über den Kopf ziehen und mit Aronia und Minou aufs Sofa flüchten. 🐾💜

Aber wie das Leben so spielt, kam es anders.

Meine Schwiegermutter – trocken norddeutsch, mit dem Herz am rechten Fleck – meinte ganz beiläufig:
„Komm, wir gehen in die Buchhandlung. Ich will dein Buch bestellen.“

Nicht aus Marketinggründen.
Nicht für Sichtbarkeit.
Sondern einfach, weil sie es lesen wollte. 🥹
(Und ja – sie hat sogar eine eigene Widmung im Buch. Gedruckt. Davon weiß sie bisher noch nichts. 🤫💜 Sie war diejenige, die immer wieder an meine Geschichten geglaubt und mich ermutigt hat, sie endlich in die Welt zu tragen.)

Also stehen wir da.
Ich noch mit halber Gesichtslähmung von der Betäubung, die Laune irgendwo zwischen „Lass mich in Ruhe“ und „Ich fall gleich um“. 😅

Die Buchhändlerin tippt in ihren Computer, schaut auf den Bildschirm und sagt ruhig:
„Von einer Roswitha Böhm.“

Meine Schwiegermutter zeigt auf mich und sagt ganz trocken:
„Ja. Die steht neben mir.“

Und ich weiß in diesem Moment nicht, ob ich grinsen, weinen oder im Boden versinken soll. 🙈

Kurze Stille.
Dann ein ehrliches Lächeln.

Und dann passiert etwas, das mir mehr bedeutet als jede perfekte Online-Rezension:

Ein echtes Gespräch. 💬

Über mein Buch Das stille Vermächtnis.
Darüber, was für eine Geschichte es ist. Worum es geht.

Und dann – fast beiläufig – sagt die Buchhändlerin plötzlich:
„Ach! Für das Buch habe ich sogar schon eine Bestellung.“

Zack.
Herzklopfen statt Zahnschmerz. 💥💓

Ein echtes Buch.
In einer echten Buchhandlung.
Das jemand bestellt hat – nicht, weil er mich kennt. Nicht, weil er mir einen Gefallen tun will.
Sondern, weil er oder sie es lesen möchte. 📚✨

Und dann dieser Satz, der den ganzen Tag gedreht hat:
„Dann muss ich da auch mal reingucken, wenn es kommt.“

BÄM. Gänsehaut. 🥰

Denn genau in diesem Moment wurde mir wieder klar, warum ich schreibe.

Nicht wegen der Verkaufszahlen.
Nicht, weil man davon reich wird (haha – wär schön 😄).
Sondern, weil Worte etwas auslösen können. Weil Geschichten verbinden. Und weil Bücher Herzen erreichen – manchmal sogar an einem Tag, der eigentlich komplett für die Tonne war. 💜

Ich glaube, wir Kreativen unterschätzen diese kleinen, leisen Momente viel zu oft.
Diese Begegnungen, die nach außen unspektakulär wirken, aber innerlich alles verschieben.

Und genau hier habe ich es wirklich begriffen:

Ich habe mein erstes Buch im stationären Buchhandel verkauft. 🎉

Nicht nur veröffentlicht.
Nicht nur hochgeladen.
Sondern verkauft. Offline. Zum Anfassen.

Falls du Das stille Vermächtnis noch nicht kennst:
Es ist ganz normal im Buchhandel bestellbar.
(Kleiner Hinweis: Der lokale Einzelhandel freut sich besonders. Oder du bestellst über Buch7, den sozialen Onlinebuchhandel.😉)

Vielleicht rettet es dir ja auch mal einen Tag.
Oder schenkt dir diesen einen leisen Moment, der plötzlich ganz laut im Herzen nachhallt. 💜📚

Der Beitrag Wie mir eine Buchhandlung den Tag gerettet hat erschien zuerst auf Gedankenteiler.

28.1.2026 12:00Wie mir eine Buchhandlung den Tag gerettet hat
https://gedankenteiler.de/buchha...

Kommentar zu Zu gut geschrieben? Warum Autorinnen wegen KI plötzlich unter Generalverdacht stehen von Cora

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Ich habe hier https://metallstiftwunden.com/2026/01/27/ich-bin-eine-luegnerin/ meine Ansichten zu dem Generalverdacht und zu Echtheit im Schreiben gepostet.
Danke für diese Möglichkeit, für mehr Sichtbarkeit zu sorgen, und mich mit einem Thema zu beschäftigen, mit dem ich so noch nie konfrontiert war. Warum wurde wohl ich noch nie mit einem KI-Verdacht belegt? Bin ich nicht gut genug? 😉

27.1.2026 12:30Kommentar zu Zu gut geschrieben? Warum Autorinnen wegen KI plötzlich unter Generalverdacht stehen von Cora
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Magie, Freundschaft und eine wilde Flosse – Unterwasserabenteuer mit Herz

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Werbung) Ein Buch voller Magie, Glitzerblasen – und auch einer Portion Realität.
Mein Seepferdchenhof – Wilde Flosse, großes Herz von Kathrin Lena Orso ist eine bunte, liebevoll illustrierte Geschichte über Freundschaft, Mut, Verletzlichkeit und Vertrauen – eingebettet in eine zauberhafte Unterwasserwelt. Klingt kitschig? Ist es nicht. Zumindest nicht durchgehend. Denn so süß das Setting auch ist, greift das Buch Themen auf, die viele Kinder (und Erwachsene!) kennen: Einsamkeit, Zugehörigkeit, Ablehnung, Neuanfang – und den Wunsch, einfach gesehen zu werden.

Das Buch

Kathrin Lena Orso
Mein Seepferdchenhof 1. Wilde Flosse, großes Herz

Erscheinungsdatum: 14.01.2026
ISBN: 9783751207225
Verlag Friedrich Oetinger GmbH

Kinderbuchcover „Mein Seepferdchenhof – Wilde Flosse, großes Herz“ von Kathrin Lena Orso und Leonie Engel: Ein fröhliches gelbes Seepferdchen schwimmt einem Mädchen mit Meerjungfrauenflosse in einer bunten Unterwasserwelt entgegen, umgeben von Korallen, Fischen und Pflanzen.
Ein liebevoll illustriertes Kinderbuch über Freundschaft, Mut und Zusammenhalt in der Unterwasserwelt. Erhältlich beim sozialen Onlinebuchhandel buch7 – mit jedem Einkauf werden soziale Projekte unterstützt, für dich bleibt der Preis gleich.
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Worum geht es in „Mein Seepferdchenhof – Wilde Flosse, großes Herz“?

Elli ist verletzt – körperlich durch eine Schiene, seelisch durch Verlust und Zurückweisung. Ihre Eltern schicken sie zur Erholung zu Verwandten, wo sie auf Finni trifft. Dieser nimmt sie herzlich auf und öffnet ihr die Tür zu einer ganz besonderen Welt – und zu Stormi, einem traumatisierten Rennseepferdchen mit eigener Geschichte.

Was folgt, ist eine Mischung aus Freundschaftsaufbau, emotionalen Herausforderungen und einem sportlichen Wettkampf, bei dem weit mehr auf dem Spiel steht als nur ein Pokal. Es geht um Heilung – auf mehreren Ebenen.

Eindrücke: Zauberhafte Optik trifft auf durchwachsene Tiefe

Was mir beim ersten Aufblättern sofort ins Auge gefallen ist: die vielen wunderschönen, farbigen Illustrationen! Ich habe tatsächlich erstmal durchgeblättert, bevor ich überhaupt angefangen habe zu lesen – einfach weil alles so liebevoll gestaltet ist. Ein echtes Highlight, das Kinder (und Erwachsene) sofort in den Bann zieht.

Der Einstieg ist emotional – Elli wirkt verloren, verletzlich. Und Finni begegnet ihr mit Offenheit, was eine schöne Dynamik entstehen lässt. Ich mochte, wie sich die Beziehung der beiden entwickelt, wie vorsichtig sie sich annähern. Auch die Art, wie Tiere und Menschen miteinander kommunizieren, ist poetisch gelöst – auch wenn ich zwischendurch schon gern gesehen hätte, dass auch die Tierfiguren Schutzausrüstung tragen, wenn schon alles vermenschlicht wird. 😉

Kritisch gesehen…

… fehlt mir an mehreren Stellen einfach Tiefe. Gerade in emotional aufgeladenen Momenten – wie etwa Ellis Begegnung mit der ehemaligen besten Freundin oder der Flucht von Stormi – bleibt vieles oberflächlich. Die inneren Konflikte werden nur angerissen, wo ich mir echte Auseinandersetzung gewünscht hätte.

Manche Charaktere wirken klischeehaft (Herr Cavallino, hust…) oder in ihrem Verhalten nicht ganz stimmig. Auch die Handlung entwickelt sich manchmal zu glatt: Ein traumatisiertes Seepferdchen, das innerhalb kürzester Zeit völlig zutraulich ist? Ein spontaner Start im Finalspiel, obwohl die Hauptfigur wochenlang nicht trainieren konnte? Das wirkt stellenweise zu konstruiert.

Trotzdem: Die Geschichte hat Herz. Und gerade junge Leser:innen dürften sich an der Kombination aus Abenteuer, magischer Kulisse und Sportturnier begeistern.

Fazit: Zauberhafte Bilder, liebevoll erzählt – aber mit Luft nach unten

Mein Seepferdchenhof – Wilde Flosse, großes Herz ist ein süßes, fantasievolles Kinderbuch mit einer starken Botschaft über Vertrauen und Freundschaft. Es glänzt mit wunderschöner Gestaltung, einer sympathischen Heldin und vielen berührenden Momenten. Erzählerisch hätte ich mir an einigen Stellen mehr Tiefe und weniger Vorhersehbarkeit gewünscht – aber für die Zielgruppe bietet das Buch definitiv eine zauberhafte Lesezeit mit Glitzer, Gefühl und einer Prise Realität.

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26.1.2026 12:45Magie, Freundschaft und eine wilde Flosse – Unterwasserabenteuer mit Herz
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Kommentar zu Migräne im Alltag: Mein 12 von 12 mit Schmerz und Katzen von Roswitha Böhm

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Als Antwort auf Anja.

Liebe Anja,
danke dir von Herzen für deinen ausführlichen Kommentar – und dafür, dass du so klar sagst, wie wichtig es ist, auch diese Tage sichtbar zu machen. Genau das war mein Gedanke beim Schreiben: Das Leben besteht eben nicht nur aus hübschen Morgenroutinen, sondern manchmal schlicht aus „irgendwie durchkommen“.

Und ja, Migräne ist so viel mehr als „ein bisschen Kopfweh“. Danke, dass du das so deutlich benennst – und auch deine eigenen Erfahrungen teilst. Es tut gut zu lesen, dass es dich heute nur noch selten so heftig erwischt.

Danke auch für deine lieben Wünsche – ich hab sie sehr gebraucht. Ich wünsche dir ebenfalls eine ruhige, stressarme Woche!
Liebe Grüße
Roswitha

26.1.2026 11:04Kommentar zu Migräne im Alltag: Mein 12 von 12 mit Schmerz und Katzen von Roswitha Böhm
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Kommentar zu So kalkulierst du kreative Produkte richtig – einfach erklärt, ohne Mathepanik von Anette

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👍 Sehr guter Artikel! Vielen Dank dafür!

25.1.2026 18:56Kommentar zu So kalkulierst du kreative Produkte richtig – einfach erklärt, ohne Mathepanik von Anette
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Dystopie mit Potenzial – und einem bitteren Beigeschmack

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(Werbung) Dystopische Settings, geheimnisvolle Firmen und ein Hauch von Rebellion – das klingt erstmal nach einer spannenden Mischung.
Catherine Egans The Factory – Es gibt kein Entkommen verspricht genau das: Nervenkitzel, Spannung und eine düstere Atmosphäre. Und auch wenn der Auftakt durchaus mitreißend ist, hat mich die Geschichte am Ende eher unzufrieden zurückgelassen. Woran das lag? Spoilerfrei gesagt: Es ist kompliziert.

Das Buch

Catherine Egan
The Factory – Es gibt kein Entkommen

Erscheinungsdatum: 26.01.2026
ISBN: 9783737375474
Fischer Sauerländer

Cover des Jugendromans „The Factory – Es gibt kein Entkommen“ von Catherine Egan: In einer düsteren, futuristischen Anlage sind mehrere Menschen in gläsernen Kapseln eingeschlossen, umgeben von bläulichem Licht und technischer Infrastruktur, die eine beklemmende Sci-Fi-Atmosphäre erzeugt.
Dystopischer Jugendroman über Kontrolle, Freiheit und den Versuch, einem perfekt überwachten System zu entkommen. Erhältlich beim sozialen Onlinebuchhandel buch7 – mit jedem Einkauf werden soziale Projekte unterstützt, für dich bleibt der Preis gleich.
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Eindrücke / Meinung

Worum geht es in „The Factory – Es gibt kein Entkommen“?

Die Geschichte startet mit einem recht angenehmen Erzählstil, der sich leicht lesen lässt. Die Protagonistin wird in eine mysteriöse Einrichtung gebracht – die „Factory“. Was dort genau passiert, bleibt lange Zeit diffus. Und das ist leider auch eines der Hauptprobleme: Die Factory selbst wird nur sehr vage beschrieben. Ich hatte beim Lesen echte Schwierigkeiten, mir den Ort vorzustellen – besonders von innen. Es fehlt an Details, die die Umgebung greifbar machen würden. Gerade in dystopischen Settings ist das für mich essenziell, um in die Geschichte wirklich eintauchen zu können.

Charaktere & Entwicklung: Licht und Schatten

Die Figuren sind größtenteils solide ausgearbeitet. Einige bleiben allerdings zu blass, obwohl gerade ihre Sichtweisen interessant gewesen wären. Positiv hervorheben möchte ich Asher, der im Verlauf der Geschichte spürbar wächst. Seine Entwicklung ist nachvollziehbar, wenn auch nicht immer besonders emotional mitreißend.

Was mich an mehreren Stellen gestört hat, war die Logik. Ein Beispiel: Die Szene mit der Kamera, auf die Ketchup und Mayo gespritzt werden, um sie zu blockieren. Klingt erstmal kreativ – aber ehrlich gesagt konnte ich mir das weder physikalisch noch praktisch wirklich vorstellen. Dass das nicht auffällt oder funktioniert, wirkt auf mich eher wie ein Trick, der in einem Kinderbuch vielleicht durchgeht, hier aber eher irritiert.

Spannung? Ja. Zufriedenheit? Leider nein.

Trotz kleiner Schwächen hätte ich das Buch vermutlich insgesamt als „okay“ empfunden – wenn da nicht das Ende wäre. Ich habe grundsätzlich nichts gegen offene Enden. Ganz im Gegenteil! Oft regen sie zum Nachdenken an oder lassen Raum für Fantasie. Doch hier fühlt es sich an wie ein harter Cut. Kein runder Abschluss, sondern eher ein erzwungener Cliffhanger, der darauf abzielt, dass man unbedingt den nächsten Teil lesen muss. Das finde ich schade. Ich hätte mir gewünscht, zumindest einen Handlungsstrang zu einem sinnvollen Ende gebracht zu sehen.

Fazit: Gute Ansätze, aber zu viele lose Enden

The Factory – Es gibt kein Entkommen hat definitiv Potenzial: Der Schreibstil ist angenehm, die Grundidee spannend, und es gibt Charakterentwicklung. Doch die fehlende bildliche Ausgestaltung, die fragwürdige Logik einiger Szenen und das abrupte Ende haben mir das Lesevergnügen getrübt. Wer auf dystopische Settings mit vielen Fragen steht – und bereit ist, direkt zum nächsten Band zu greifen – wird hier vielleicht trotzdem fündig.

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22.1.2026 14:00Dystopie mit Potenzial – und einem bitteren Beigeschmack
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So kalkulierst du kreative Produkte richtig – einfach erklärt, ohne Mathepanik

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Viele Menschen glauben, dass kreative Produkte „aus dem Bauch heraus“ bepreist werden.
„Was würdest du denn dafür nehmen?“
„Na ja… 5 Euro? 7? Vielleicht 10?“

So entstehen Preise, die im besten Fall geraten sind – und im schlimmsten Fall dafür sorgen, dass viele Kunstschaffende am Ende draufzahlen.

Nach meinem letzten Blogbeitrag haben mich einige Nachrichten erreicht.
Viele Kreative haben geschrieben:
„Danke, endlich spricht das mal jemand aus – aber wie kalkuliere ich denn richtig?“
Und deswegen gibt es heute den passenden Fachartikel dazu.
Ohne Tabellenmonster. Ohne trockene BWL.
Dafür mit Herz, Humor und einer klaren Struktur, die du sofort nutzen kannst.

Warum eine faire Kalkulation kein Luxus ist – sondern Selbstschutz

Handgemachte Produkte haben etwas, das maschinelle Massenware nie haben wird:
Zeit. Persönlichkeit. Können.
Und genau das muss sich im Preis widerspiegeln.

Wenn du unter Wert verkaufst, passiert Folgendes:

– du zahlst indirekt drauf
– du entwertest deine eigene Arbeit
– du setzt andere Kreative unter Preisdruck
– du stärkst die Erwartungshaltung: „Handgemacht = billig“
– du verlierst Motivation
– du gibst dem Hobby keine Chance, mehr zu werden

Kurz gesagt:
Billig verkaufen ist kein Kundendienst. Es ist Selbstschädigung.

Die 6 Bausteine der Preisfindung

Damit ein Preis realistisch ist, braucht es sechs Bestandteile.
Wenn nur einer fehlt, stimmt die Balance nicht.

  1. Materialkosten Alles, was du kaufen musst – direkt und indirekt.Auch Dinge, die du schon da hast, kosten eigentlich Geld (man hat sie ja irgendwann bezahlt).
  2. Arbeitszeit Planen, basteln, malen, zeichnen, schleifen, sortieren, verpacken.Plus: Fotos, Beschreibung, Kommunikation.Dein Stundenlohn: mindestens 20 Euro.
  3. Werkzeug & Maschinen-Abnutzung Scheren, Messer, Brenner, Pinsel, Schneideunterlagen, Nähmaschinen, Zangen.Sie halten nicht ewig.Jeder verkaufte Artikel trägt ein winziges Stück zur Abnutzung bei.
  4. Nebenkosten Nein, niemand denkt gern daran – aber sie sind da: – Strom– Wasser– Müll– Verpackung– Versandmaterial– Lagerung– Gebühren von Plattformen– Kontokosten– Versicherungen
  5. Gewinn Das Wort, das viele fast nicht zu sagen wagen.Dabei ist Gewinn kein Bonus, sondern der Anteil, der das Ganze am Leben hält.
  6. Sicherheitspuffer Weil immer irgendwas schiefgeht.Etwas bricht, verklebt, fällt runter, misslingt, zieht Fäden, tropft.Dafür brauchst du Reserve.

Ein fiktives Beispiel – damit du’s wirklich greifen kannst

Wir nehmen ein Produkt, das du nicht im Sortiment hast:
Ein handgemachtes Lavendel-Duftsäckchen aus Stoffresten.
(Schön anschaulich – aber vollkommen fiktiv.)

Materialkosten:

– Stoffrest (anteilig) = 0,60 €
– Band/Schnur = 0,20 €
– Füllmaterial Lavendel = 1,00 €
– Etikett = 0,15 €
Gesamt Material: 1,95 €

Arbeitszeit:

Zuschnitt, Nähen, Füllen, Schließen, Verzieren: ca. 20 Minuten
→ 20 Minuten = 1/3 Stunde
→ 20 €/Stunde × 0,33 = 6,60 €

Werkzeug-Anteil:

Nähmaschine, Nadeln, Garn, Schere, Stecknadeln
→ realistisch: 0,40 €

Nebenkosten:

– Strom (Nähmaschine)
– Raumkosten
– Verpackung
– Versandmaterial anteilig
– Gebühren für Shop / Plattform
→ realistisch: 1,20 €

Gewinn / Unternehmerrücklage:

→ ca. 1,20 €

Gesamt:

1,95 €

Für ein kleines Duft-Säckchen.
Kein Luxusstück.
Keine High-End-Kunst.
Ein simples Produkt.

Fairer Preis im Shop:

12–14 Euro

Und das ist kein Wucher.
Das ist realistisch.

Wenn du dieses Säckchen für 5 Euro anbietest?

Du machst Verlust.
Ganz eindeutig.

Warum Kundinnen und Kunden oft gar nicht wissen, was dahintersteckt

Viele sehen nur:

„Material kostet 2 Euro – warum ist der Preis dann nicht 3,50?“

Weil Material nicht der Preis ist.
Material ist ein Bruchteil.

In deinem Content kannst du später wunderbar ein Diagramm zeigen, etwa so:

– Material 20–30 %
– Arbeitszeit 30–50 %
– Werkzeuge 5–10 %
– Nebenkosten 10–30 %
– Gewinn 10–20 %

Das verstehen Menschen sofort – und teilen es sehr gern.

Die größten Fehler bei der Preisfindung

Viele Kreative…
(und das ist völlig menschlich)
… machen immer wieder dieselben Fehler:

– Arbeitszeit nicht eingerechnet
– Werkzeugkosten vergessen
– Verpackung übersehen
– Gewinn unterschlagen
– Vergleich mit Ladenpreisen
– Preise aus dem Bauch statt aus Kalkulation
– Bauchweh, wenn es „zu teuer“ erscheint

Aber ein Preis, der sich zu niedrig anfühlt, ist oft ein Preis, der einfach nur vernünftig ist.

Wie du den richtigen Preis selbstbewusst kommunizierst

Wenn jemand sagt:
„Das ist aber teuer…“

Dann sagst du:

„Ich kalkuliere fair – Material, Zeit und Qualität haben ihren Preis.“
„Das ist ein Unikat, kein Massenprodukt aus dem Regal.“
„Ich kann dir gern zeigen, wie der Preis entsteht.“
„Wenn dir das zu teuer ist, ist das völlig okay – aber der Preis bleibt.“

Das ist nicht unfreundlich.
Das ist professionell.

Ein letzter Gedanke

Faire Preise sind kein Ego-Trip.
Sie sind Wertschätzung – dir selbst gegenüber.
Und deinen Kundinnen und Kunden gegenüber, die ein echtes, handgemachtes Stück bekommen, das mit Zeit, Sorgfalt und Persönlichkeit entstanden ist.

Unter Wert zu verkaufen heißt nicht „Liebe zeigen“.
Es heißt: sich kleiner machen, als man ist.

Du bist nicht klein.
Deine Kunst auch nicht.
Also zeig’s im Preis.

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20.1.2026 09:00So kalkulierst du kreative Produkte richtig – einfach erklärt, ohne Mathepanik
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Kommentar zu Migräne im Alltag: Mein 12 von 12 mit Schmerz und Katzen von Mary Steinhaus

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Liebe Roswitha…
gerade habe ich mein Geburtstagsgeschenk einer Kollegin, ein kleiner Kunstautomat, ausgepackt und da war ein kleiner Timtenfisch drin 😀…neben meiner Katze und unserem Hund das Lieblingstier von meinem Mann und mir…unser Haus ist voller kleiner und großer Tintenfische und jetzt haben wir noch einen dazu bekommen…Danke dafür!!!
Ich habe dich gegoogelt…Migräne, Katzenhilfe…wie bei mir….seit frühester Jugend, von Oma, Mutter an mich vererbt und ich habe es leider auch an meinen Sohn weiter gegeben…dein Leiden kenne ich genau und niemand, der es nicht aushalten muss, kann diesen grausamen Schmerz nachvollziehen….ich habe mir schon vor vielen Jahren Hilfe beim Neurologen und in der Schmerztherapie geholt…es gibt heute gute Hilfe, denn niemand muss diesen Schmerz aushalten…das sagt mein Mann immer…er ist Arzt und geht durch meine Migräne sensibilisiert noch viel bewusster mit Migränepatienten um…
Liebe Roswitha, bitte suche Dir Hilfe bei guten Ärzten denn auch Du hast ein Recht auf ein schmerzfreies Leben….jeder Migränetag ist sonst verlorene Lebenszeit…und das hat niemand verdient….
Liebe Grüße
Mary

18.1.2026 12:30Kommentar zu Migräne im Alltag: Mein 12 von 12 mit Schmerz und Katzen von Mary Steinhaus
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Demokratie ist kein Sofa – und Rosa Parks hat mir das beigebracht

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Man kann Demokratie mögen wie ein altes Lied. Man kennt den Refrain, summt ihn mit, fühlt sich irgendwie sicher damit. Und dann – zack – kommt so ein Moment, in dem man merkt: Mist. Dieses Lied läuft nur, wenn Menschen es immer wieder neu anstimmen.

Für mich hat diese Erkenntnis ein Gesicht.
Ein Vorbild.
Eine Frau, die ich nicht nur bewundere, sondern feiere: Rosa Parks.

Und nein, das ist keine flüchtige Insta-Bewunderung à la „Wow, starke Frau! 💪.
Ich meine das ernst. So richtig. Mit Gänsehaut, Respekt und stillem Kopfnicken. Rosa Parks zeigt mir (und hoffentlich auch dir), dass Demokratie keine bequeme Couch ist. Sie ist eher wie ein Stuhl in der hintersten Ecke des Busses – und manchmal bleibt man genau da sitzen, weil Aufstehen bedeuten würde, etwas falsch zu machen.

Rosa Parks: Mut, der nicht schreit

Rosa Parks hat nicht mit Megafon Geschichte geschrieben. Sie hat sich einfach nicht bewegt. Kein Drama, keine Kamera, kein großes Spektakel. Nur ein stilles, unbeirrbares:
„Nein.“

Und genau das hat mich umgehauen.
Weil ich gemerkt hab: Mut muss nicht laut sein. Er muss nur echt sein.
Und echt war dieser Moment auf allen Ebenen. Das war nicht „Ich will berühmt werden“-Mut. Sondern „Ich kann nicht mehr mitspielen“-Mut. „Das ist falsch und ich mache mich nicht länger kleiner, nur damit andere es bequemer haben“-Mut.

Boah.
Wie oft machen wir genau das Gegenteil, oder?
Machen’s anderen recht. Halten die Klappe. Denken: „Ach komm, bringt ja eh nix.“
Aber Rosa Parks zeigt: Doch, bringt was. Vielleicht nicht sofort. Vielleicht nicht laut. Aber es bewegt was.

Was Demokratie für mich bedeutet (Spoiler: mehr als ein Wahlzettel)

Klar, ich gehe wählen. (Schon allein wegen der Aufkleber. 😅)
Aber Demokratie ist für mich so viel mehr als Kreuzchen machen und dann wieder zurück in den Alltag trudeln. Für mich heißt Demokratie:

Demokratie ist wie ein Garten (und ich mein das nicht nur, weil mein Teich voller Goldfische ein bisschen rebellisch ist 🐟):
Wenn man sich nicht drum kümmert, wuchert da ganz schnell Zeug, das man da gar nicht haben will.

Und wo sind eigentlich all die Frauen in den Geschichtsbüchern?

Hand aufs Herz: Wenn wir an „große politische Namen“ denken – wie viele Frauen fallen dir spontan ein? (Nein, Angela Merkel zählt nur halb. 😉)
Und das liegt nicht daran, dass Frauen nichts getan hätten. Sondern daran, dass sie oft einfach aus den Erzählungen rausgeschnitten wurden. Wie die schlechte Belichtung bei einem Gruppenfoto.

Dabei haben Frauen so viel bewegt:

Vieles davon wirkt heute selbstverständlich. Ist es aber nicht.
Es ist das Ergebnis von Menschen (ja, auch von Frauen!), die gesagt haben: „Nicht mit mir.“
Und manchmal beginnt Geschichte eben nicht mit einer großen Rede, sondern mit einem einzigen Satz:
„Nein.“
Oder:
„Ich bleibe sitzen.“

Warum ich das hier überhaupt schreibe (und nicht einfach bastelnd in meiner Werkstatt sitze)

Ganz ehrlich: Ich hätte es mir auch einfach machen können. Katze streicheln, Tee trinken, bisschen kreativ werkeln, Posts vorbereiten. Aber ich finde: Wenn uns jemand inspiriert, sollten wir darüber sprechen.
Und Rosa Parks tut das bei mir – jedes Mal aufs Neue.

Deshalb gibt’s passend zum Datum auf Instagram eine kleine ArtCollab von mir:
Wir zeichnen, malen oder illustrieren Frauen, die Demokratie und Teilhabe geprägt haben – um ihnen ein bisschen von der Sichtbarkeit zurückzugeben, die ihnen zusteht.

Wenn du mitmachen oder einfach mitgucken willst:
📲 @gedankenteiler_roswitha_boehm

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

Ein Beitrag geteilt von Roswitha Böhm (@gedankenteiler_roswitha_boehm)


Dort gibt’s den Aufruf, die Namensliste – und bald auch die ersten Beiträge.

Kunst ist auch Haltung

Ich weiß, das klingt jetzt fast schon pathetisch – aber hey: Kunst kann erinnern.
Kunst kann laut oder leise sein.
Kunst kann Mut machen, zum Nachdenken anregen oder einfach nur ein Herz berühren.
Und wenn ich mit meiner Kunst (oder meinen Worten) auch nur einen Menschen daran erinnere, dass Demokratie nicht selbstverständlich ist – dann ist das für mich mehr als genug.

Vielleicht retten wir damit nicht die Welt.
Aber vielleicht machen wir sie ein kleines bisschen bunter.
Und hey, manchmal reicht genau das, um den Refrain wieder hörbar zu machen.

🎶💛

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18.1.2026 08:00Demokratie ist kein Sofa – und Rosa Parks hat mir das beigebracht
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Kommentar zu Migräne im Alltag: Mein 12 von 12 mit Schmerz und Katzen von Sonntagsglück #3/2025 – Eine entspannte Woche – Dopamin zum Frühstück

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[…] ist längst nicht immer Friede, Freude, Sonnenschein. Besonders berührt hat mich der Beitrag „Migräne im Alltag: Mein 12 von 12 mit Schmerz und Katzen“ von Roswitha. Trotz starker Migräne hat sie teilgenommen und eindrücklich gezeigt, was […]

18.1.2026 07:34Kommentar zu Migräne im Alltag: Mein 12 von 12 mit Schmerz und Katzen von Sonntagsglück #3/2025 – Eine entspannte Woche – Dopamin zum Frühstück
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Wenn der innere Schweinehund plötzlich vor der Tür sitzt

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(Werbung) Es gibt Bilderbücher, bei denen schon die Grundidee ein Schmunzeln auslöst – „Schweinehundi“ von Juli Wind ist so eines. Was passiert, wenn der sprichwörtliche innere Schweinehund plötzlich ganz real bei dir vor der Tür sitzt? Genau das erlebt Familie Bauer-Mati – und die Erkenntnis, die sie daraus ziehen, ist überraschend tiefgründig.

Das Buch

Juli Wind
Schweinehundi – Schrecklich unwiderstehlich

Erscheinungsdatum: 26.01.2026
ISBN: 9783737374378
Fischer Sauerländer

Buchcover von „Schweinehundi“ von Juli Wind und Meike Töpperwien: rosa Hintergrund, gezeichneter Hund mit langem Rüssel, verspielte Illustration und der Schriftzug „Schrecklich unwiderstehlich“.
Schräg, frech und herrlich anders: Schweinehundi ist ein Kinderbuch zum Lachen, Staunen und Wiederlesen – perfekt für kleine (und große) Fans ungewöhnlicher Heldinnen und Helden.
Erhältlich beim sozialen Onlinebuchhandel buch7: Lesen mit gutem Gefühl, denn mit jedem Kauf werden soziale Projekte unterstützt – ohne Aufpreis.
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Worum geht’s?

Eines Tages sitzt ein merkwürdiger Hund vor der Haustür. Er sieht gemütlich aus, rührt aber kein Futter an – und wird trotzdem immer dicker. Mit jedem Tag scheint er träger zu werden, so wie auch die Familie selbst: Hausaufgaben bleiben liegen, der Abwasch türmt sich, niemand will mehr zur Schule oder zur Arbeit.

Nach und nach wird klar: Schweinehundi ernährt sich nicht von Futter, sondern von all den „inneren Schweinehunden“, denen man täglich begegnet – dem Aufschiebe-Monster, dem Faulheits-Virus, der „Morgen-mache-ich-es“-Stimme.

Doch irgendwann kippt die Stimmung – und die Familie erkennt, dass zu viel Gemütlichkeit auch keine Lösung ist. So beginnt die Rückeroberung des Alltags – mit Plan, Energie und der richtigen Balance.

Meine Eindrücke

Die Grundidee fand ich richtig stark! Der innere Schweinehund ist etwas, das Kinder (und Erwachsene sowieso) gut nachvollziehen können. Ob es das ständige Aufschieben von Aufgaben ist oder einfach die Unlust, Verantwortung zu übernehmen – das Buch macht dieses Thema greifbar und verständlich.

Ich mochte die Botschaft sehr: Nicht alles muss immer perfekt laufen, aber ganz ohne Struktur lebt es sich auf Dauer auch nicht gut. Die Geschichte schafft es, ohne erhobenen Zeigefinger zu zeigen, wie wichtig die Balance ist – und wie man selbst Verantwortung übernehmen kann.

Was mir persönlich nicht so gefallen hat, war der Zeichenstil. Die Figuren erinnerten mich an Papier-Anziehpuppen aus früheren Zeiten – etwas starr und ausdruckslos. Für mich wirkte das unmodern, fast schon altbacken. Ob Kinder damit warm werden, weiß ich nicht – aber für mein ästhetisches Empfinden war es einfach nicht meins.

Inhaltlich hingegen liefert das Buch eine wichtige, liebevoll verpackte Botschaft, die gerade in unserer überreizten, oft strukturlosen Zeit Gold wert ist.

Fazit

„Schweinehundi“ ist ein ideenreiches Bilderbuch, das den inneren Schweinehund kindgerecht sichtbar macht. Es regt zum Nachdenken an – bei Kindern und Erwachsenen gleichermaßen – und ist ein wertvoller Gesprächsanstoß für Familien oder Grundschulklassen.

Wer über den speziellen Zeichenstil hinwegsehen kann, bekommt hier ein charmantes Buch mit viel Potenzial.

Der Beitrag Wenn der innere Schweinehund plötzlich vor der Tür sitzt erschien zuerst auf Gedankenteiler.

17.1.2026 09:00Wenn der innere Schweinehund plötzlich vor der Tür sitzt
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Kommentar zu Migräne im Alltag: Mein 12 von 12 mit Schmerz und Katzen von Rosi

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ich hoffe es geht dir inzwischen besser
ich kenne das von früher (meist Weihnachten 🙁 wenn der Trubel und Stress nach ließ )
mein Vater hat es mir vererbt
und ich meinen Töchtern 🙁
so schlimm dass ich z.B.einmal eine von der Arbeit abholen musste ..
sie war so durch den Wind dass sie nicht mal mehr wußte wer sie war ..
oder mit meiner Jüngsten damals noch Kind in die Notaufnahme musste
ja Migräne ist bösartig
sicher .. es gibt auch leichtere Formen da reicht dunkel und Schmerzmittel
aber meist sind 3 Tage buchstäblich im Eimer
gute Besserung
Rosi

13.1.2026 11:21Kommentar zu Migräne im Alltag: Mein 12 von 12 mit Schmerz und Katzen von Rosi
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Kommentar zu Migräne im Alltag: Mein 12 von 12 mit Schmerz und Katzen von Anja

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Liebe Roswitha,
ich finde es total stark von Dir, dass Du uns an Deinem Tag teilhaben lässt, obwohl Du Dich offensichtlich mehr als nur gequält hast. Ich finde es wichtig und richtig auch solche Tage zu dokumentieren, denn das Leben besteht eben nicht immer nur aus „fluffigen Frühstücksbowls und perfekten Morgenroutinen.“
Ich glaube Migräne ist so ziemlich der schlimmste Schmerz, den ein Mensch durchleben kann. Ich kenne es auch, wenn man kaum vom Sofa hochkommt und man sich nur zwischen Klo und Sofa bewegt. Allerdings bin ich froh darüber, dass mich dieser Zustand nur noch sehr selten ereilt. Als Teenager und junger Erwachsener hatte ich deutlich mehr Probleme damit. Mir half dann nur noch alles abzudunkeln, mich hinzulegen und soweit es irgendwie möglich war alle Geräusche draußen zu lassen.
Und ja, Migräne ist eben nicht nur „ein bisschen“ Kopfschmerzen und genau deshalb ist Dein heutiger Beitrag so unglaublich wichtig, um darauf aufmerksam zu machen.

Ich hoffe für Dich, dass der Abend für Dich besser läuft.

Ich wünsche Dir eine stressfreie und entspannte Woche.
Anja

12.1.2026 17:19Kommentar zu Migräne im Alltag: Mein 12 von 12 mit Schmerz und Katzen von Anja
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